Die Orthopädisch Manuelle Therapie hat sich auf die Diagnose, die Behandlung und die Prävention von Funktionsstörungen des menschlichen
Bewegungsapparates spezialisiert.
Zu den wichtigsten Aufgaben der Manuellen Therapie gehört die Schmerzreduktion die Wiederherstellung bzw. der Erhalt der Funktion blockierter Gelenke und ihrer umgebenden Strukturen (z.B.
Muskeln und Kapsel-Band-Aparat).
Um gegenüber den Krankenkassen in Deutschland die Leistungsposition „Manuelle Therapie“ abrechnen zu können, müssen Physiotherapeuten eine 260-stündige Zertifikatsausbildung mit anschließender Prüfung absolvieren.
Die berufsbegleitende Weiterbildung in Orthopädischer Manueller Therapie ist international anerkannt und baut auf der Zertifikatsausbildung auf. Sie umfasst ca. 1200 weitere Ausbildungsstunden sowie 160 Stunden Supervision und endet nach 2-3 Jahren mit einer anspruchsvollen Abschlussprüfung, die zur Führung der international anerkannten Bezeichnung PT-OMT berechtigt.
Die Orthopädische Manuelle Therapie findet ihren Haupteinsatz in der Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat (Gelenke, Muskulatur, Nerven).
z. B. bei :
Aufgrund der weltweit steigenden Kosten im Gesundheitsbereich verlangen u. a. die Krankenkassen immer mehr nach Beweisen für die Wirksamkeit von Therapien bzw. Behandlungstechniken. Die Orthopädische Manuelle Therapie als ein Konzept der Physiotherapie stellt sich dieser Entwicklung. Seit nunmehr 20 Jahren wird sehr viel Forschungsarbeit auf dem Gebiet der Rehabilitation des Bewegungsapparates (Gelenk-, Muskel-, Nervensystem) betrieben. Dadurch unterliegt das Konzept einer ständigen Weiterentwicklung und die kontinuierliche Verfeinerung von Behandlungsansätzen und Behandlungstechniken wird garantiert.
Der Vorteil für Sie als Patient liegt in einer sehr individuellen dem Befund angepassten Behandlung, gepaart mit neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Somit ist die Orthopädische Manuelle Therapie ein wissenschaftlich fundiertes „Handwerk“ mit sehr modernen und progressiven Behandlungsmethoden.